Die 10 beliebtesten Testsieger

Digitale Spiegelreflexkameras im Test

In Sachen technischen Innovationen und hochwertigen digitalen Spiegelreflexkameras haben sich vor allem Canon und Nikon in den vergangenen zwei Jahren ein heißblütiges Rennen geliefert. Dabei lag mal Canon ganz weit vorne, dann wieder Nikon. Auf langer Sicht lässt sich jedoch sagen, dass Canon Nikon in den vergangenen Jahren immer wieder den Rang ablief. Allerdings zeigen einige neue Tests und auch Kundenmeinungen, dass dies in Zukunft nicht unbedingt so bleiben muss.

Nikon hat mit aktuellen Modellen wie der D7000 aufgeholt. Aber reicht das auch wirklich, um die starke und überaus beliebte EOS-Serie von Canon von den ersten Plätzen zu schubsen? Und wo stehen Anbieter wie Sony, Pentax, Olympus und Co., wenn es um erfolgreiche, gefragte und innovative DSLR Cams geht? Fragen über Fragen, die jedoch geklärt und somit auch beantwortet werden können.

Die besten digitalen Spiegelreflexkameras

Es gibt eine große Auswahl an digitalen Spiegelreflexkameras – dieser Artikel soll ein wenig Licht ins Dunkel bringen. Foto von Calgary Reviews unter der CC-BY 2.0 Lizenz

DSLR Testsieger: die besten DSLR Cameras der letzten zwei Jahre

In den letzten zwei Jahren lieferten sich Canon und Nikon einen wirklich unerbittlichen Kampf. Da gingen andere Anbieter von DSLR Kameras, wie Olympus oder Pentax, manchmal etwas unter – dennoch mischen auch diese bei direkten Testvergleichen immer wieder ganz vorne mit. Doch welche digitale Spiegelreflexkameras waren in den jüngsten 24 Monaten immer wieder aus positiven Gründen in aller Kunden- und Kennermunde? Welche digitale Spiegelreflexkamera ist die beste? Welche die schnellste, die modernste, die farbechteste oder die professionellste DLSR? Und welche DSLR Kamera ist die günstigste, wenn es um ein rundum faires Preis-Leistungs-Verhältnis geht?

Die Canon EOS 5D Mark III ist seit langer Zeit bei zahlreichen Testergebnissen und Gegenüberstellungen in den oberen Plätzen vertreten. Sie besticht durch einen fairen Preis und durch 22 Megapixel mit außergewöhnlich hochwertigen Fotos. Außerdem ist die EOS 5D Mark III mit einem CMOS-Sensor, mit einem 3,2 Zoll Display und einem DIGIC 5+ Prozessor ausgestattet. Hinzu kommen ein hochwertiges und robustes Metallgehäuse und zahlreiche hilfreiche Funktionen – beispielsweise ein sehr hochauflösender Videomodus (1920 x 1080), verschiedene ISO-Stufen bis 3.200 und ein sehr geringes Bildrauschen.

Bei Testberichten oft vorne mit dabei: Canon EOS 5D Mark III.

Trotz unzähliger Funktionen und Einstellungsvarianten ist die EOS 5D Mark III aber relativ leicht zu bedienen. Demnach handelt es sich bei der EOS 5D Mark III um eine DSLR Kamera, die gleichermaßen für Profis und für Einsteiger geeignet ist. Eine etwas günstigere aber funktional auch abgespecktere Alternative zur Markt III ist übrigens ihr Vorgänger, die Mark II. Sie verfügt „nur“ über 21 Megapixel und über einen minimal „veralteten“ Bildstabilisator und Autofokus. Beides kann aber immer noch mit der Konkurrenz mithalten.

Nikon, Canon, Pentax oder Olympus – was macht den kleinen aber feinen Unterschied?

Dicht gefolgt wird die EOS 5D Mark II von Nikons D7000, auch wenn diese mit 16 Megapixeln eher das aktuelle Mittelfeld in Sachen Auflösung bestreitet. Dennoch sorgen zahlreiche manuelle Funktionen, ein rasend schneller Autofokus, 39 AF-Punkte, eine LiveView-Funktion und eine FullHD-Videofunktion immer wieder für begeisterte Tester und Kunden. Und: Die D7000 ist, wie auch die EOS 5D Mark II, erschwinglicher als die neue Mark III, dessen Anschaffung nach wie vor durchaus noch etwas mehr als einen großen Schein voraussetzt. Ebenfalls ständig in aller Munde ist jedoch auch die EOS 600D, die mit einem CMOS-Sensor mit 18 Megapixeln, einem schwenkbaren 3 Zoll Display und auch FullHD und einer variablen Bildrate daherkommt.

Ein Evergreen unter den DSLR-Digicams: die Canon EOS 600D.

Sonys Alpha SLT-A65V ist ebenfalls bereits seit Monaten mit mehr als nur guten Bewertungen in fast jedem zweiten Testbericht zu finden. Kein Wunder, denn sie legt 24 Megapixel, einen verlässlichen Bildstabilisator, eine LiveView-Funktion und eine hochwertige FullHD-Videofunktion vor. Jedoch ist die Qualität der Bilder trotz funktionellem Komplettprogramm leider nicht die beste. Ob das hochauflösende 3 Zoll Display, die ultrakurze Verschlusszeit von 50ms und die beiden im Lieferumfang beiliegenden Objektive (18-55 mm und 55-200 mm) darüber hinwegtrösten, ist wahrscheinlich Ansichtssache. ‚

Durch eine hohe Auslösung von 36 Megapixeln macht Nikons D800E auf sich aufmerksam. Sie besticht unter anderem durch feinste Detailzeichnungen, durch eine ungemein plastische Bildwirkung und durch ein hervorragendes Rauschverhalten – auch bei ungünstigen Bildsituationen und bei schnellen Bewegungsabläufen. Das AF-System der D800E ist mit 51 Messfeldern versehen, mit einem 91.000-Pixel RGB-Sensor und mit einer Videobildrate von 24 Bildern pro Sekunde ausgestattet. Allerdings handelt es sich bei der Nikon D800E, wie auch bei der Canon EOS 5D Mark III, um ein Profimodell, welches nach wie vor selbst im Angebot einen stolzen Preis vorzuweisen weiß.

Ein robustes Sportmodell: die Pentax K-5.

Pentaxs K-5 ist laut Hersteller auf Vielfalt, Geschwindigkeit und Effizienz getrimmt. Für erstklassige Bilder sollen 16 Megapixel, eine LiveView-Funktion, ein CMOS-Sensor, ein hervorragender Bildstabilisator und eine moderne Dynamikbereichskorrektur sorgen. Außerdem legt die K-5 einen fairen Preis, ein robustes und dank 77 Dichtungen wetterfestes Gehäuse vor. Der interne FullHD-Videomodus ist mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln bei 25 Bildern pro Sekunde übrigens ebenfalls mehr als nur zufriedenstellend. Ein weiterer Testsieger, der in den vergangenen Monaten immer wieder auf den vorderen Plätzen vertreten war, ist die E-5 von Olympus. Sie verfügt nicht nur über einen hochwertigen Bildstabilisator, über einen live MOS-Sensor mit 12 Megapixeln und über ein schwenkbares 3 Zoll Display, sondern auch über LiveView, FullHD und über 1/8000 Sekunden Highspeed-Verschlusszeiten.

Ein weiterer DSLR-Testsieger: Olympus E-5.

Digitalkameras im Test: Welches Modell und welcher Hersteller eignen sich für welchen Anwenderfall?

Egal ob Canon, Nikon, Sony, Pentax oder Olympus – sie alle weisen treue Anhänger vor, die auf den einen und somit auch auf keinen anderen Hersteller schwören. Welcher Anbieter der richtige ist, ist oft also Geschmackssache. Meist hängt es jedoch auch davon ab, mit welcher DSLR die ersten Erfahrungen gesammelt wurden. So oder so lohnt es sich aber, vor dem Kauf die verschiedensten Modelle und DSLR Testsieger genauer unter die Lupe zu sehen. Denn so wie jede Kamera ihre eigenen Schwächen und Stärken vorzuweisen weiß, liegt sie auch anders in der Hand.

Wo der eine Anwender also auf die Nikon D800E schwören wird, wird ein anderer die EOS 600D oder die Olympus E-5 bevorzugen. Übergreifend sollte bei der Suche nach der richtigen Kamera allerdings darauf geachtet werden, was genau damit anstellt werden soll. Die Pentax K-5 gilt beispielsweise als perfektes und robustes Sportmodell, während Canons EOS 600D als hochwertiges Profi-Einsteigermodell gilt. Die EOS 5D Mark III und auch die Nikon D800E werden hingegen immer wieder als Profimodelle gehandelt – wahrscheinlich auch ihres stolzen Preises wegen.